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Ich habe mich lange gefragt, was der Hype um Ankerkraut nur soll – immer wieder habe ich beobachtet wie in den verschiedensten Gruppen und Seiten in den höchsten Tönen von den Kompositionen geschwärmt wurde. Und was soll ich sagen, ich musste mich selbst davon überzeugen, aber nicht indem ich einfach nur die Produkte zu mir kommen lasse, teste und dann darüber schreibe.

Ich wollte mehr – ich wollte den Menschen dahinter verstehen und kennenlernen. Also habe ich angefragt, ob es in Ordnung sei, ihn zu besuchen und ein kleines „Interview“ zu führen und dabei einmal hinter die Kulissen dieses erfolgreichen kleinen Familienunternehmens zu blicken.
Und die Antwort liess auch nicht lange auf sich warten – ich war herzlich willkommen bei Stefan.

Und so machte ich mich auf den Weg zu Ankerkraut und muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Es empfing mich ein junger Mann, der völlig auf dem Boden geblieben ist, trotz des doch großen Erfolges dieses jungen Unternehmens, denn Ankerkraut wurde erst am 01.01.2013 ins Leben gerufen. Damals noch mit einem Partner in der Gründungsphase, ging man nach kurzer Zeit doch getrennte Wege, denn es gab unterschiedliche Ansichten in der Ausrichtung des Unternehmens.
Die erste definierte Zielgruppe waren vegane Frauen, die für ihr Essen auf Gewürze angewiesen sind und auch bereit wären für hochwertige Produkte den entsprechenden Preis zu zahlen. Ich kann nur sagen, dass ich froh bin, dass es doch anders gekommen ist, als man am Anfang geplant. Stefan hat zum Glück zur richtigen Zeit auf die richtigen Produkte gesetzt und sich der BBQ Szene gewidmet – mit Rubs & Co., die jetzt wohl auch nicht mehr weg zu denken sind bei Ankerkraut.
Mit den Rubs ging er dann in erster Linie Foodblogs an, denn hier spricht man die richtige Zielgruppe an – und es hat nicht lange gedauert bis die ersten Bestellungen eingingen.
Nach einem Bericht im Hamburger Abendblatt jedoch nahm das ganze dann noch größere Dimensionen an, so dass man expandieren musste – Händler haben Ankerkraut mittlerweile auch für sich entdeckt, so dass man die Produkte auch bei immer mehr Fachhändlern und vereinzelt auch in Supermärkten findet.

Auch wenn seine Familie am Anfang vielleicht nicht ganz begeistert war, können sie nun um so stolzer auf Stefan sein, der innerhalb der kurzen Zeit ein so solides Unternehmen aufgestellt hat.

Produkte habe ich dann natürlich auch mitgenommen und getestet – der erste Test war passend zu meinem Geburtstag fällig, bei dem ich ca. 10kg Nacken vom Schwein zu Pulled Pork verarbeitet habe. Gleichzeitig war das auch die Einweihung meines UDS, der ebenfalls überzeugt hat (dazu mehr in der DIY Rubrik).

Für den Test wurden die folgenden Rubs verwendet:

Ich war extrem zufrieden mit allen Rubs und kann diese nur weiterempfehlen, Geschmäcker mit Worten zu beschreiben ist sehr schwer, daher kann ich nur sagen – bestellt einfach ein Probepaket und testet ebenfalls diese wunderbaren Kompositionen von Ankerkraut.

Jeder Rub hat seine ganz eigenen Geschmacksnuancen, die es zu erforschen gilt – und bei jedem erneuten Einsatz erlebt man auch neue Eindrücke, denn auch die Rubs kann man mit dem richtigen Einsatz von Räucherholz noch beeinflussen.

Einer meiner Favoriten ist aktuell Pit Powder, welcher in Zusammenarbeit mit Thorsten Brandenburg von BBQPit.de entwickelt wurde. Jungs, weiter so!

Auch für die Zukunft ist Ankerkraut gut aufgestellt, denn wie ich erfahren habe, wird in der nächsten Zeit um gute 200m² expandiert, so dass auch hier wieder ein 1A Service mit Top Qualität geliefert werden kann.
Sollte sich mir die Gelegenheit bieten, werde ich auch hierüber noch berichten.

Bildquelle: Clormann Design